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My "wheel of life" series is a group event for self exploration. In our time now one of the big challenges is to let go of old, genetically inherited traumas, beliefs and agreements to be free to develop as society. We take our time to dive into one topic at a time, so that you can take your time and slowly but steadily find your way to your best inner self.

 

The regular groups are held in German, but don't hesitate to request if you are interested in an English speaking group. An English speaking group will be launched starting from a group of 4 participants. 


a shamanic session is a moving and life changing experience


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Schicksalsschläge

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Ich habe euch ein Video zusammengestellt, in dem ich Teile meiner schamanischen Arbeit wiedergebe, die man, wenn man einen Schicksalsschlag erleidet, auch alleine durchführen kann - auch als Laie.

Das Video gibt es wahlweise mit deutschen und englischen Untertiteln, das Transkript für diejenigen unter euch, die lieber lesen, findest du nachstehend.

 

>> Wenn du gerade in so einem Trauma steckst, kannst du also gerne mit meinem Material arbeiten. Wir können auch zusätzlich in einer Sitzung deine persönliche Situation individuell bearbeiten. In einer schamanischen Sitzung gehe ich dann auch auf die zugrundeliegenden Traumata auf der Seelenebene ein, die du alleine nicht erreichst. <<



    Hallo.

 

    Heute möchte ich mit euch über Schicksalsschläge reden.

 

   Was kann man tun, wenn etwas im Leben passiert, was einen umhaut? Wie akzeptiert man einen Schicksalsschlag und wie kann man ihn vielleicht sogar spirituell nutzen? 


          Schicksalsschläge haben die Eigenschaft einen als erstes komplett aus der Bahn zu werfen. Man weiss nicht mehr, worauf man sich verlassen kann. Man weiss manchmal noch nicht mal, wo oben und unten ist, oder wie man sich selbst gerade fühlt. Das heisst: das erste, was geschieht, ist meist Entfremdung, Unglauben, sehr viel Unsicherheit. Wie kann man das jetzt nutzen und in sein Leben integrieren? Was kann man daraus machen? Ist man ab jetzt ohnmächtig auf andere angewiesen, die einen da raus bringen können? Was ist es, das man selber tun kann?

 

          Gerade wenn man gehört hat, dass Schicksal auch eine Chance sein kann, dass alles, was uns widerfährt auch ein Lehrmeister sein kann, und wenn man einen spirituellen Anspruch an sich hat, ist man manchmal gefangen darin, dass man gar nicht die niederen Gefühle zulassen kann, obwohl diese doch so wichtig sind. Denn bei einem Schicksalsschlag ist es wichtig, sich Schicht für Schicht alles anzugucken, was man selber fühlt. Jede Wut, jeden Ekel, jeden Unglauben, jedes selbst herabsetzen: alles ist wichtig wahrzunehmen, zu benennen und zu fühlen. Zuzulassen, dass es da ist. Man kann es sowieso nicht ändern. Es ist ein Teil der Geschichte, die man gerade durchlebt. Jede Trauer möchte gesehen werden, jedes Gefühl möchte Gesehen werden, jeder Glaubenssatz, den man bezüglich dieses Schicksalsschlages hat, möchte angesehen werden. Um den Bann zu brechen, sich in dieser Ohnmacht zu fühlen, müssen wir hingucken.

 

          Manchmal ist es schwer zu benennen, wie man sich fühlt. Man hat keine exakten Worte für die Gefühle. Dann hilft es, eine Brücke zu bauen und zu sagen: "In meinem Körper spüre ich gerade einen Kloß.", "Mit sitzt ein Kloß im Hals.", "Mir ist übel.", "Ich spüre meinen Körper gar nicht."... und darüber fängt man dann an zu reden. Idealerweise redet man vor einem Publikum, was nicht wertet, sondern nur zuhört. Aber es hilft auch, wenn man sich das selber erzählt, auf Tonband aufnimmt, niederschreibt. Und einfach so mal in einen Dialog kommt, in einen bezeugten Dialog, etwas, das nicht verloren geht. Etwas, das man geteilt hat - und sei es auch nur mit sich selbst.

 

     Wenn man einen Schicksalsschlag erlebt, dann ist es wichtig, sich jede einzelne Schicht der Realität genau anzusehen. Es gibt immer etwas, was rein körperlich passiert: entweder man verliert jemanden, oder man hat eine Krankheit, oder man verliert etwas: einen Job oder ein Haus oder ein Auto. Irgend etwas, was einen in einen Schock versetzt.


          Das ist die eine Ebene, dann gibt es noch eine Ebene darunter: die Ebene der Gefühle, die Ebene was das mit einem macht. Das hat sehr viel auch damit zu tun, wie wir gelernt haben, die Welt zu erleben, und deshalb ist es auch so wichtig, langsam zu gehen und sich alles genau anzusehen.

 

          Und dann gibt es weitere Ebenen. Ebenen, in denen wir eingesponnen sind in einen größeren Kontext. In dem das, was mit uns passiert, viel zu tun hat mit den Leuten, mit denen wir oft zusammen sind, viel zu tun hat mit Leuten, mit denen wir oft in Kontakt sind. Jeder Mensch, der eine Krankheit bekommt, kann auf die Ebene gehen, wo diese Krankheit etwas mit dem System, in dem er lebt, zu tun hat, und wo er, wenn er die Krankheit erforscht, etwas essentiell wichtiges für das gesamte System sagen könnte, was aber bis jetzt nicht gesagt (oder gehört) wurde.

 

          Und da kommen wir auf eine weitere Ebene, nämlich auf die Ebene der persönlichen Wahrheiten. Jeder von uns hat persönliche Wahrheiten, die zu geben wichtig sind. Im Falle einer Krankheit ist es oft so, dass die Wahrheiten nicht gegeben wurden, oder nicht alle Seiten der Wahrheit angeguckt werden, weil man nicht wechselhaft erscheinen möchte. Aber wir sind wechselhafte Wesen, weil wir auf so vielen Schichten funktionieren. Deshalb ist es wichtig, sich alle Schichten genau anzusehen und zu sagen: "Aha, auf der Ebene bin ich missgünstig, und auf der Ebene bin ich dankbar." - völlig entgegengesetzt, trotzdem beides Teil der Realität, weil wir auch aus verschieden entwickelten Bereichen bestehen. 

 

     Ein Schicksalsschlag sagt uns auch oft: "Du musst dich jetzt mit mir auseinandersetzen. Du kannst nicht mehr weglaufen." Wir haben so viele Möglichkeiten wegzulaufen in unserer heutigen Welt, uns mit Dingen zu beschäftigen, die anscheinend wichtig sind, es aber tatsächlich nicht sind. Wir haben bestimmt alle schon einmal gehört: Wenn jemand auf dem Sterbebett liegt, dann ist es am Ende nicht die Arbeit, die zählt, sondern wirkliche, echte Begegnungen mit Menschen auf Seelenebene.


          Und diese Art von Arbeit, was ja tatsächlich eine Arbeit ist: da hat man zu tun als Mensch: in zwischenmenschlichen Begegnungen, in persönlichen Entwicklungen und allem - diese Art von Arbeit ist gar nicht gewertet, wertgeschätzt oder anerkannt in unserem momentanen System. Und ein Schicksalsschlag holt uns immer dahin und sagt: "Nein, du kannst dich nicht mehr ablenken. Du musst hier hin gucken: auf diese Ebene. Auf die Ebene, wo du wirklich ein Mensch bist, nicht ein funktionierender Roboter, nicht ein Arbeiter, ein Chef, eine Mutter, ein Vater, irgendeine Rolle, sondern wo du der Mensch bist, der hier tatsächlich etwas zu geben hat. Da musst du jetzt hin, du hast etwas nicht gegeben. Irgendetwas ist los mit dir, und du reagierst gerade auf die Welt. Deshalb kommt dieser Schicksalsschlag zu dir. Also schau genau hin. Schau auf jeder Ebene. Langsam, nimm dir Zeit. Gehe ins Gespräch, drück dich aus, finde einen Ort, wo du vorurteilsfrei und wertfrei angenommen wirst. Wo du Leute findest, die bezeugen." 

 

          Die Zeugenarbeit ist wahnsinnig wichtig, denn wenn man jemanden hat, der bezeugen kann, was man sagt, hat es direkt einen anderen "Geschmack", eine andere Wertigkeit. Es kann sich im Körper anders lösen, wenn man einen Zeugen findet, der einem zuhört.

 

          Es gilt sich also alles genau anzusehen, was du in dir trägst: was dein wahres Leben, deine wahre Schöpferkraft ist, denn die möchte sich ausdrücken. Die konnte nicht genug fliessen, wenn dir ein Schicksalsschlag passiert. Und das kann den spirituell trainiertest Menschen passieren, dass man einen Bereich hat, in dem man doch nicht hingeguckt hat. Deshalb: nachdem man die ganze Wut und die Ablehnung sich selbst gegenüber und Verachtung und all diese Ebenen durchgeschaut hat, wird automatisch kommen, womit man sein eigenes Leben und das der Mitmenschen bereichern kann. Ganz automatisch. Das kommt, wenn man sich nicht scheut, die unangenehmen Sachen anzugucken. Denn Verachtung und Wut sind wichtig. Sie zeigen uns Dinge. Sie zeigen und zumindest, was wir gelernt haben, was immer noch in unserem System steckt. Was immer noch in unseren Körperzellen steckt. Was wir glauben, wie die Welt ist, und welche Bewertungen wir übernommen haben, die wir aber schon längst lösen können. Und da kann man immer eine Schicht tiefer gehen, egal wie weit man gegangen ist.

 

          Man ist hier nie fertig  auf dieser Welt. Wir können uns immer weiter entwickeln - und wir sollten es auch tun. Wir können immer mehr Bewusstsein entwickeln darüber, wie das Leben funktioniert, wie wir selbst funktionieren.

 

          Man könnte auch sagen: durch einen Schicksalsschlag bekommst du die Chance dein Ego zu bearbeiten, dass du dich davon lösen kannst und mehr aus deinem höheren Selbst leben kannst. Ich finde diese Sichtweise aber kritisch, weil wenn du sagen kannst: "Das ist mein Ego, da will ich mich von lösen.", dann hast du wieder eine Distanz, und dann kommst du wieder schlechter an diese negativen Gefühle ran. Die sollen alle mal durch deinen Körper durch, als Teil deiner Realität, denn das sind sie. Auch wenn sie Teil deiner Ego-Realität sind und nicht deiner Seelen-Realität. Macht nix. Völlig egal.

 

          Wirklich: es soll einfach nur durchlaufen durch diesen Körper. Dazu ist er da: das er alles mal fühlt, dass er alles mal wahrnehmen kann und ausdrücken kann. Und dann kommt ganz automatisch mehr höheres Leben in den Körper. Man bleibt nicht auf diesen Ebenen, wo man Wut und Verzweiflung fühlt.

     Wenn man diesen Schritt geht, kann es sein, dass man an Tabus kommt. An Ecken, wo man sich vorher noch nicht ran getraut hat. Man merkt vielleicht: da gibt es nicht ein Familiengeheimnis. Darüber wird nicht geredet. Ich rate euch: brecht diese Tabus. Fragt nach. Versucht zu erforschen. Besucht Menschen. Geht in den Kontakt mit diesen unentdeckten Stellen in euch.


          Wenn ihr merkt: "Ich wollte eigentlich...", "Mein Leben lang hat mich (z.B.) irgend etwas interessiert (oder gestört), ich habe es aber immer vor mir her geschoben, gedacht später, später, später...", dann ist ein Schicksalsschlag ein guter Moment, wo man sagt: "Okay, jetzt! Ich warte nicht mehr länger. Das hat mich interessiert, ich überprüfe jetzt zumindest mal, ob es momentan zu mir passt. Und schaue, on ich mich da jetzt weiter entwickeln will, oder in zwei Jahren, aber man bleibt dran. Man schiebt es nicht mehr weg. So funktioniert jede Schicht angucken. 

 

          Damit anzufangen ist manchmal der schwierigste Schritt. Wie schaut man sich denn jetzt genau diese verschiedenen Realitätsschichten an? Für das körperliche kann einem ein Arzt weiterhelfen, oder das Internet. Da kann man sich belesen und gucken, wie die Mechanismen sind, die da in einem selbst ablaufen. Auch kann man sich verschiedene Meinungen einholen. Verschiedene Behandlungseinsätze, falls man krank ist. Verschiedene Ansätze, wie man mit Trauer umgehen kann. Da gibt es sehr viele Informationen. Dann gehen wie eine Schicht tiefer und gucken, was tatsächlich gerade mit uns los ist. Und wenn wir diesen Schock überwunden haben, sagen wir: wir dürfen jetzt mal gucken, was da ist.

 

          Da kommt erst einmal viel Unsicherheit und viel Ungläubigkeit, weil wir nicht gewohnt sind, auf diese eigenen inneren Informationen zu hören. Dann kommt Ungläubigkeit über uns selber oder der Kritiker in einem, der einen fertig macht und sagt: "Ach, du hast doch gar keine Ahnung." Und auch den muss man spüren und raus lassen uns sagen: "Okay gut, ich hab dich jetzt gehört. Und was wäre, wenn ich doch Ahnung hätte? Vor allen Dingen Ahnung, wie es mir geht. Wer soll denn sonst Ahnung davon haben?" 

 

          Dann können wir Schritt für Schritt, langsam, langsam, weiter. Gerade für Menschen, die noch nicht eine Innenschau gewohnt sind, ist es ein sehr langsamer, zermürbend langsamer Schritt, tiefer zu gehen. Sich selbst ernst nehmen, die eigenen inneren Gespüre, Befindlichkeiten wirklich anzusehen und ernst zu nehmen und auszudrücken. Das dauert.

 

          Und wenn wir dahin kommen, wie es uns geht, dann irgendwann kommen wir dahin zu sehen, wie die Zusammenhänge sind. Was sind die Zusammenhänge (zwischen dem erlernten, dem übernommenen, den Gefühlen) in Beziehungen, in Familienverbänden, in Arbeitsverbänden? Da kann man immer weiter gehen und gucken, was für Mechanismen sich da entwickelt haben.

 

          Natürlich geht es einfacher, wenn man jemanden hat, der einen leitet. Aber man kann sehr viel selbst machen, indem man lernt, sich genau zu beobachten und sich selbst ernst zu nehmen - als wichtigsten Menschen der Welt.

     Wenn wir uns ansehen, was wir von unseren Familien und Lehrern übernommen haben, dann gibt es oft Sprüche, die einen weg lenken sollen, so dass man woanders hinschaut. Etwas, was dir sagt: "Das ist halt so. Das ist das Leben, damit musst du umgehen lernen. Peng."


          Ich bitte euch, diese Sprüche anzusehen und zu brechen. Brecht diese Befehle, die euch gegeben wurden. Brecht diese Verträge, die ihr gemacht habt: "Okay, ich lebe gut mit dir zusammen, wenn ich mich daran halte, dass ich das nicht anspreche." - Wenn ihr einen Schicksalsschlag erleidet, dann ist der Zeitpunkt es anzusprechen. Schweigt nicht länger. Akzeptiert nicht mehr länger, dass das Leben einfach so ist, sondern fragt nach: Was wäre, wenn es doch möglich wäre ... irgendwie zu sein ... oder zu sagen: "Nein, damit komme ich nicht klar, das ist zu viel für mich im Leben."

 

          Jeder Mensch ist anders sensibel, vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit, wie man Rücksicht nehmen kann auf eure Sensibilität. Vielleicht gibt es ja eine Art, damit umzugehen, die anders ist als darüber hinweg zu gehen und zu akzeptieren. Weil akzeptieren immer nur bequem für die anderen ist, nie für euch selbst. Ihr gebt immer einen Teil von euch selber auf, wenn ihr Dinge akzeptiert, die das Leben euch "halt einfach mal entgegen wirft" ... Die man akzeptieren muss. "Die so sind."

 

          Das ist bequem für die anderen - aber warum nicht mal unbequem sein? Es ist ja eh unbequem für euch, macht es auch mal unbequem für die anderen und sagt: "Nein, ich möchte das nicht akzeptieren. Ich glaube es gibt einen anderen Weg, selbst wenn ich ihn noch nicht sehe. Ich möchte das Thema weiter oben halten. Ich möchte, dass wir uns gemeinsam das Thema ansehen, und ich möchte, dass ihr wisst, dass ich damit nicht klar komme."

 

          Das ist ganz wichtig, denn solche Dinge verhärten sich. Die geben Knoten im Körper. Und das führt irgendwann zu einem Schicksalsschlag. Selbst wenn du körperlich geschwächt bist, kannst du anfangen, diese Arbeit zu machen. Du kannst dir zum Beispiel anschauen, was Menschen über dich gesagt haben, was du für ein Mensch bist. Was für Lobe du bekommen hast und was für Sticheleien. Und wie viel du davon übernommen hast, ohne es zu hinterfragen - und dich in diese Richtung entwickelt hast, ohne zu hinterfragen. 

 

          Wie viele Menschen kriegen gesagt: "Du bist faul." Aber vielleicht sind sie gar nicht faul. Vielleicht sind sie in dem Bereich, der wirklich ihr persönlicher Lebensbereich ist, ihre persönliche Leidenschaft und Ausdrucksform ist, vielleicht sind sie in dem Bereich sehr fleissig - und in anderen nicht. Ich finde, das kann man jedem eingestehen, dass es bestimmte Bereiche gibt, die schwieriger fallen und bestimmte Bereiche, die einfacher gehen. Und dann ist der Mensch vielleicht per se gar nicht faul, läuft aber immer mit der Vorstellung von sich herum, dass er nicht genug ist, weil er ja faul ist, und er reicht nie. Und das macht Schicksalsschläge.

 

          Also ist es an der Zeit sich davon zu lösen und überhaupt mal zu gucken: "Ah, da hat jemand immer gesagt ich bin aber ein nettes Mädchen..." oder "...ich bin aber ein guter Junge.", und dann habe ich mich dementsprechend dran gehalten und war gehorsam, immer höflich und zuvorkommend und habe vie zu viel mit mir machen lassen. Das ist gar nicht ein Teil der Persönlichkeit, sondern nur etwas, was man übernommen hat. Und jetzt hast du die Möglichkeit, dir das anzusehen, und damit zu arbeiten, und zu gucken: will ich das überhaupt noch?

     "Es geht hier um mein Leben und um meine Lebenszeit. Was will ich überhaupt noch?"


          Wenn du diesen Schritt gehst, wirst du auch sehen, wie du deine Krankheit selbst beeinflusst (wenn du krank bist). Das ist immer ein Gefüge, und du siehst dann deinen Teil darin. Es geht gar nicht um Wertungen, es geht darum, hinzuschauen. Es geht darum, eine Bestandsaufnahme zu machen. "So ist das, Punkt." Mehr ist gar nicht nötig. Wir müssen uns nicht schon wieder neue Selbstvorwürfe basteln, überhaupt nicht nötig. Einfach nur ansehen.

 

          Nur ansehen ist das größte Geschenk, das man sich in der heutigen Zeit machen kann: sich die Erlaubnis geben, hin zu sehen. Sich die Erlaubnis geben alles zu sehen, was ist. Auf allen Ebenen. Und alle Ebenen gleich ernst zu nehmen - gleichwertig. Es gibt keine Ebene, die wichtiger oder weniger wichtig ist als die andere. Denn alle sind Teile der Wahrheit, der persönlichen Wahrheit. 

 

          Schicksalsschläge als Chance zu nutzen auf diese Art und Weise bedeutet, dass man anfängt eine Maschine anzustossen: dieses Gehirn anders zu nutzen, unser Menschenleben, unseren kompletten Körper anders zu nutzen: als Wahrnehmungsutensil für das Leben wie es ist. Wir erkennen Zusammenhänge besser auf verschiedenen Ebenen: emotional, körperlich, intellektuell - und damit können wir anfangen Probleme aufzudecken, darüber zu reden, kreativ was Neues auszuprobieren. Damit können wir anfangen, die Welt zu verändern, denn es ist ein Wandel nötig.

 

          Ein Schicksalsschlag gibt die nicht nur die Erlaubnis, sondern die Notwendigkeit hinzugucken und dir was anderes auszudenken als das, wie du es bisher gemacht hast. Etwas krasses muss sich in deinem Leben ändern. Und der Schicksalsschlag ist bloss der erste Schritt gewesen. Und jetzt stehst du an einem Punkt, wo du dir aussuchen kannst: "Welchen Weg nehme ich?"

     Dann gibt es immer einen riesig grossen Berg, etwas was sich einem entzieht, etwas, wo man nicht hinsehen darf. Ich rate dir: Sieh dahin. Da findest du Lösungen. Da erkennst du zusammenhänge. Und auch wenn es dunkel aussieht, da findest du Licht.


          Und das ist, was ich euch zum Thema Schicksalsschläge sagen kann. Also zu dem, wie meiner Meinung nach spirituell mit Schicksalsschlägen umgegangen werden kann. Ich hoffe, du konntest dir irgendetwas daraus ziehen, und ich wünsche dir

 

          ein gutes Leben.

 

          Bis zum nächsten Mal.

 

 

Für Betroffene, Heiler, Therapeuten oder Auszubildende Schamanen biete ich eine Vertiefung des Themas an. Dieser Artikel beschränkt sich auf selbst durchführbare Methoden. 


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Healing and self developing in line with natures influences. Read more


what to expect

Shamanism how I live it is hard graft and not comparable to a wellness or meditation session.

 

To live your personal potential changes have to be made. Changes always mean losses, no matter what you gain. I go along with you when you bid farewell to dear whims and shed light on displeasing themes.


To adopt changes quick and smooth the focus of my holistic work lays in:

body and brain: the visible and the consciousness

Learning to focus your consciousness of body and intelligence on awareness of your soul and spirit is part of every session. Both body and brain learn to bear the greatness of your soul by conscious acts and thoughts.

mind and soul: the invisible worlds and the subconscious

The shamanic session connects your potential, your power and the helping energies. In this work we free bound energy from the subconscious and shine light on hidden life topics. 

Learn more by reading my blog.


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